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25.11.2019
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Bürgerversammlung 2019: Kindergarten-Neubau und Verkehrskonzept im Mittelpunkt

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Zufriedene Gesichter gab es bei der gut besuchten Bürgerversammlung in der Samerberger Halle. Foto: Nitzsche
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Im Mittelpunkt der letzten Samerberger Bürgerversammlung vor der Kommunalwahl 2020 stand der Kindergarten-Neubau und das Verkehrskonzept. Bürgermeister Georg Huber erläuterte in seinem ausführlich bebilderten, umfassenden Vortrag die vielfältigen Gemeindethemen aus dem laufenden Jahr. Schwerpunkt sei das 5-Millionen Projekt Kindergarten-Neubau gewesen sowie zahlreiche Verkehrsthemen, so der Gemeindechef.

In der bisherigen acht Monate lang dauernden Bauzeit des Kindergarten-Neubaus wurden 1,7 Mio Euro verbaut, die Arbeiten liegen gut im Zeitplan, so Huber. Nächstes Jahr im Sommer wolle man einzugsbereit sein. Das Vorhaben umfasst insgesamt fünf Gruppen: drei für den Kindergarten bzw. Kinderkrippe und zwei Einheiten für die Schulkindbetreuung. Angesichts der stabil hohen Geburtenzahlen auf dem Samerberg seien Krippe und Kindergarten nahezu voll belegt, auch die Grundschule erreiche mit rund 120 Schülern einen Höchstwert. Die Investitionen in die Kinderbetreuung seien gut angelegt, so Huber. Die Bevölkerungsstruktur sei positiv, in 20 Jahren habe sich die Einwohnerzahl von 2500 um zehn Prozent erhöht auf heute rund 2770 Hauptwohnsitze.

Verkehrskonzept vorgestellt
Breiten Raum in der Bürgerversammlung nahm auch das Thema Verkehr ein. Verkehrsplaner Michael Stief stellte die Eckpunkte eines Verkehrskonzepts vor, mit dem man den Belastungen des Ausflugsverkehrs entgegenwirken möchte. Die Ausweitung weiterer Parkplätze und die Errichtung eines neuen Park+Ride Parkplatzes gehören ebenso zu den empfohlenen Maßnahmen wie die Einrichtung eines Shuttle-Bus-Systems für die Wanderer.

„Im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs tut sich derzeit sehr viel“, kommentierte Bürgermeister Georg Huber auch die Bemühungen des Landkreises Rosenheim, der im Rahmen des neuen Nahverkehrsplanes die Weichen in die richtige Richtung lenke. Auch für den Samerberg seien Verbesserungen bei der öffentlichen Anbindung und bei der Bewältigung des Verkehrsdrucks zu erwarten.
Der Startschuss für die Ökomodell-Region Hochries-Wendelstein-Kampenwand sei vor kurzem erfolgt, zwei qualifizierte Mitarbeiterinnen aus Rimsting und Raubling konnten für das Management gewonnen werden. Die sieben beteiligten Kommunen wollen auch mit staatlichen Fördergeldern den Ökolandbau forcieren und die Vermarktung regionaler Lebensmittel unterstützen.

Polizei: Sicherheitslage sehr gut
Die Sicherheitslage in der Region und auch auf dem Samerberg sei sehr gut, bilanzierte Daniel Wagner, der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Brannenburg. Wagner wies im Besonderen auf eine derzeit weit verbreitete Betrugsmasche hin, die es auf das Vermögen älterer Mitbürger absieht. Hier sei Vorsicht geboten.

Die einzige Wortmeldung kam von Michael Binder jun. aus Brunn. Er forderte eine bessere Breitband- und Löschwasserversorgung seines Ortsteils. Bürgermeister Huber sagte zu, dass Brunn im nächstfolgenden Förderverfahren für das Breitband aufgenommen werde. Auch gebe es bereits Pläne für eine bessere Wasseranbindung über eine neue Zuleitung von Schilding aus, so Huber.

Mit einem Rekordvolumen von 10,7 Mio Euro wartet der Haushalt der Gemeinde Samerberg in diesem Jahr auf.  Für den Kindergarten-Neubau musste ein Darlehen in Höhe von zwei Millionen Euro aufgenommen werden, dem stehen aber auch Fördermittel in Höhe von 2,2 Mio Euro sowie Eigenmittel in Höhe von 1 Mio Euro gegenüber. Die größten Einnahmeposten heuer sind die Beteiligung an der Einkommenssteuer mit 1,7 Mio Euro, sowie die Schlüsselzuweisungen in Höhe von 794 000 Euro. An Kreisumlage muss der Samerberg 1,4 Mio an die Kreiskasse überweisen.

Bürgermeister Huber informierte auch über die geänderte Rechtslage bei den Kosten für die Straßenerschließungen. Die Situation der beiden Straßenzüge Ebenweg und Feichteckstraße in Grainbach wurde von einem Fachanwalt überprüft. Seit dem Beginn der erstmaligen Herstellung seien demnach mehr als 25 Jahre vergangen. Eine Umlegung der künftigen Straßenbaukosten auf die betroffenen Anlieger sei daher bei einem Großteil der beiden Straßenabschnitte nicht mehr möglich.

Der für die FFW Roßholzen bestellte Mannschaftstransportwagen sei demnächst fertig, berichtete der Rathauschef, eine Auslieferung sei zeitnah geplant. Die dafür erforderliche Garage solle 2020 an das Feuerwehrhaus in Roßholzen angebaut werden.

Als „Meilenstein“ in der Geschichte der Gemeinde bezeichnete Bürgermeister Huber den neu errichteten Trinkwasserbrunnen in der Filze. Er wurde im August in Betrieb genommen und decke mit bis zu zehn Litern pro Sekunde den kompletten Bedarf für die Gemeinde. Die Wasserversorgung sei somit für die kommenden Generationen gesichert.
Jetzt gelte es noch, das Wasserschutzgebiet zu aktualisieren. Hier seien die beteiligten Behörden Wasserwirtschaftsamt und Landratsamt gefordert.

Positiv habe sich die Hochriesbahn in den vergangenen zehn Jahren entwickelt. Die aktuelle Investition in die Elektronik und die Steuerung habe rund 1 Mio Euro gekostet, nun stehen bereits die nächsten Sanierungsschritte mit einer neuen Tragseilbremse und neuen Laufwerken bevor, kündigte Huber an.
Ein herausragendes Ereignis im touristischen Bereich war die Eröffnung des neuen Landwirtschaftsweges. Mit dem Besuch der Landtagspräsidentin Ilse Aigner sei das Projekt, das die neue Vorsitzende des Tourismusvereins Roswitha Estermann initiiert hatte, besonders gewürdigt worden, so Huber weiter.




 

 
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