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03.05.2019
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„Hochries Wendelstein Kampenwand“ Neue Öko-Modellregion am Start

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von links: 1. Bgm. Georg Huber, Samerberg, Stv. Landrätin Andrea Rosner, Lkr. Rosenheim, 1. Bgm. Peter Solnar, Aschau i.Chiemgau, 1. Bgm. Anton Wallner, Bad Feilnbach, Staatsministerin Michaela Kaniber, Susanne Mühlbacher-Kreuzer, Projektentwicklerin, Pro


Die 15 neuen Öko-Modellregionen in Bayern können an die Arbeit gehen: Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat  den Siegern der dritten Wettbewerbsrunde ihre Urkunden überreicht. „Damit können Sie gleich loslegen, Ihre überzeugenden Konzepte in die Tat umzusetzen und damit zu einer der bayerischen Vorbildregionen in Sachen Öko-Landbau werden“, sagte die Ministerin beim Festakt im Münchner Ministerium.

Insgesamt gibt es nun bayernweit 27 staatlich anerkannte Öko-Modellregionen, die aus 520 Kommunen bestehen und fast 30 Prozent der Landesfläche abdecken. Sie hatten sich in einem Wettbewerb durchgesetzt und die Jury mit ihren Konzepten überzeugt, wie sie der Produktion und dem Absatz heimischer Lebensmittel in der Region zukunftsweisende Impulse verleihen wollen.


Aus dem Landkreis Rosenheim haben sich die Gemeinden Aschau, Frasdorf, Rohrdorf und Samerberg, sowie Raubling, Bad Feilnbach und Bad Aibling mit einer gemeinsamen Bewerbung erfolgreich durchgesetzt und können nun den Titel „staatlich anerkannte Ökomodellregion“ tragen.


Die Öko-Modellregionen sind ein wichtiger Bestandteil des Landesprogramms „BioRegio 2020“, mit dem der Öko-Landbau in Bayern deutlich vorangebracht werden soll. Zudem trägt die Ausweitung um 15 neue Regionen dem besonderen Anliegen der Artenvielfalt und damit auch des Volksbegehrens Rechnung. Die lokalen Bündnisse werden in den kommenden zwei Jahren über die Ämter für Ländliche Entwicklung bei der Umsetzung ihrer vielfältigen Projekte unterstützt und gefördert. 75 Prozent der Kosten für die Stelle des Projektleiters vor Ort werden vom Freistaat übernommen, maximal bis zu 75.000 Euro im Jahr. Die Förderung läuft zwei Jahre und kann um weitere drei Jahre verlängert werden. Das Gesamtfördervolumen beträgt knapp 1,5 Millionen Euro pro Jahr.


"Ziel aller Öko-Modellregionen ist es, einerseits den Anteil an Bioflächen zu erhöhen und andererseits Verbraucherinnen und Verbrauchern mehr regionale Bioprodukte anbieten zu können", erläutert Christian Novak, der die Öko-Modellregionen beim Landesprogramm BioRegio Bayern 2020 betreut.


 

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Die Ökomodell-Region Samerberg im BR Fernsehen Die Ökomodell-Region Samerberg im BR Fernsehen
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